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Kerstin Kartscher erhielt den Overbeck-Preis

Mit großer Mehrheit wurde die 1966 in Nürnberg geborene und in London lebende Kerstin Kartscher für den alle drei Jahre verliehenen Overbeck-Preis nominiert. Nach Studienjahren an der Akademie für Bildende Künste in Nürnberg schloss sie ihre Ausbildung 1996 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg ab.
Kerstin Kartscher zeichnet. Zumeist mit schwarzer Tusche entstehen aus feinen Linien Landschaften von imaginären Reisen, die in erfundenen Zeiten stattfanden. Wie Illustrationen aus alten Abenteuerromanen entwickeln sich exotisch-dekadente Szenarien vor tropisch wuchernder Pflanzenkulisse, die durchsetzt sein können von futuristischem Landschaftsdesign aus dem Computer oder der Filmindustrie. Ein erzählerischer Zeichnungsstil in dem Dürerzeitliches mit surrealen Momenten abwechselt, der die Lust am Aufspüren kunsthistorischer Zitate ebenso entfacht, wie die Suche nach dem imaginativ Schönen.
 
Die Jury: Ute Friederike Jürß, Künstlerin, Lübeck; Christian Kroeger, Rechtsanwalt, Vorsteher der Gemeinnützigen, Lübeck; Susanne Leeb, Kunstkritikerin, Berlin; Daniel Richter, Maler, Berlin; Dr. Thorsten Rodiek, Direktor der Lübecker Museen; Susanne Titz, Direktorin des Städtischen Museums Abteiberg, Mönchengladbach und Marlies Behm, Künstlerische Leiterin der Overbeck-Gesellschaft, Lübeck.
 
Die Verleihung des Preises, der mit 5000,- € dotiert ist, hat gleichzeitig mit der Eröffnung einer Einzelausstellung der Werke der Preisträgerin im Pavillon der Overbeck-Gesellschaft  stattgefunden.
 
Bilder der Preisverleihung: